Mittwoch, 31. Mai 2017

Tribute of... Laura Biagiotti

Am vergangenem Freitag ist eine Größe aus der Modewelt verstorben.

Laura Biagiotti oder auch die Queen of Cashmere.


Laura ist am 4. August 1943 in Rom zu Welt gekommen. Ihre Eltern waren: die Schneiderin Delia Soldaini und dem Manager Giuseppe Biagiotti.
Eigentlich wollte sie Archäologin werden, doch nach drei Jahren hatte sie ihr Studium abgebrochen um im Atelier ihrer Mutter zu helfen. Diese war sehr bekannt geworden durch die Uniformen von Alitalia, der damals staatlichen Fluggesellschaft Italiens. 



Durch die Arbeit im Atelier der Mutter war das Interesse zu Mode früh geweckt und arbeitete für ihre Mutter als Designerin. In den 1970er Jahren entwickelte sich daraus das Modelabel "Laura Biagiotti". Ihre erste Kollektion Präsentierte sie 1972 in Florence. Darauf folgten überwiegend Kollektionen für die "füllige Frau", aber auch die bekannten Cashmere-Kollektionen, was ihr Bekanntheit in ganz Europa einbrachte.

Im Jahre 1986 begann sie Kinder- Sport- und Jeansmode zu entwerfen und somit wurde dies auch der weltweite Durchbruch der Marke Laura Biagiotti. Denn jede Altersgruppe kannte sie. 

In den 1990er Jahren begann sie Düfte zu entwickeln. Zahl- und abwechslungsreich sind die Düfte und natürlich weltbekannt.



  • 1982 Fiori Bianchi di Laura
  • 1988 Roma
  • 1990 Biagiotti Uomo
  • 1992 Venezia
  • 1994 Roma Uomo, Laura
  • 1995 Venezia Uomo, Venezia Pastello

Nur um einige zu nennen.




Sie erhielt auch viele Auszeichnungen im Laufe der Jahre. 

  • 26. November 1987 Kommandeur des italienischen Verdienstorden 
  • 1987 erhielt sie für ihre Verdienste in der italienischen Modewelt den Preis " Commendatore" 
  • 1992 wurde sie zur „Frau des Jahres“ gewählt
  • 1993 erhielt sie in Peking den Preis „Marco Polo“
  • 1995 erhielt sie den Arbeitsverdienstorden (Cavaliere del lavoro)
  • 2011 wurde ihr der „Premio Leonardo 2010“ verliehen



Hinzu kommt dann auch noch die Schuhmode die sie passend zu ihren Kollektionen entwickelte. Seit 1996, nach dem Tod ihres Ehemannes leitet ihre Tochter, Lavinia Biagiotti Cigna, das Unternehmen.
Ich persönlich finde, dass sie eine ganz besondere Frau war. Sie verstarb am 26.Mai 2017 in Rom.

Fotos: via Pinterest

Dienstag, 21. März 2017

Creadienstag

Mal zugegeben, so ein Dienstag ist eigentlich nicht so recht spektakulär. 
ABER was bitte ist ein Creadienstag????

Na ganz einfach, ein kreativer Dienstag!

Da heute zu diesem Thema die Premiere ist, habe ich mir überlegt meinem ältesten Sohn etwas zu nähen. Denn heute kurz nach dem Aufstehen gab es dicke Tränen. Er wollte doch so gern seine Star-Wars-Karten mit in die Schule nehmen und ich habe NEIN gesagt. 
Mit Resignation stiegen wir also heute früh in den Bus zur Schule ein und ein Freund meines Sohnes hatte auch zur Krönung des Morgens seine kleine Sammlung von Sammelkarten mit dabei. kurz bevor der Bus an der Schule hielt, fielen dem Jungen alle Sammelkarten aus der Jackentasche und diese verteilten sich im Gang vom Bus.

Nun habe ich mir gedacht, dass es doch etwas sinnvoll wäre, den Jungs kleine Taschen für ihre Sammelkarten zu nähen.

DANN MAL AUF!

Genäht wird nach folgender Anleitung: Nähzimmerplaudereien


Alles zuschneiden. 



Den Klettverschluss anbringen.


Das mittlere Teil positionieren und annähen.




Außenstoff auflegen und mit Steppstich befestigen.


Wenden, Öffnung schließen und fertigstellen. 
Fertig! 


 Mein Sohnemann war begeistert und wieder glücklich.



Samstag, 11. März 2017

Verehre-Dein-Werkzeug-Tag

Zugegeben, es ist ein ungewöhnlicher Tag.... Wer bitte verehrt sein Werkzeug!? Ich gehöre der seltenen Gruppe an, die dies macht.



Aber was ist das eigentlich für ein Tag?
Hie kommt die Erklärung vom Kleinen Kalender:

Der Verehre-Dein-Werkzeug-Tag wird begangen am 11. März 2017. Der Tag ist eine Chance für handwerklich Begabte oder Interessierte, das Werkzeug zu feiern, indem sie es benutzen oder neues kaufen, indem sie mit ihnen oder den Kauf eines feiern. Ein Werkzeug ist ein von Menschenhand geschaffenes oder umgeformtes Arbeitsmittel oder Artefakt, um auf Gegenstände mechanisch einzuwirken; im weiteren Sinne für Hilfsmittel im Allgemeinen, um die physische Umwelt zu bearbeiten.

Eine größere Menge verschiedener oder die Gesamtheit aller Werkzeuge, die nötig für eine Tätigkeit sind, nennt man Werkzeugsatz. Werkzeuge sind – im Unterschied zum Gerät – meist einfache Maschinen, also Vorrichtungen, die auf grundlegenden Prinzipien der Kräftelehre aufgebaut sind. Typische Formen der mechanischen Einwirkung sind etwa Halten, Bewegen oder Umformen, Durch-/Abtrennen, Verbinden und andere Vorgänge, die man unter dem Begriff Fertigungsverfahren zusammenfasst. 

Im Einzelnen steht der Begriff Werkzeug unter anderem für Grundwerkzeuge, wie Amboss und Schraubstock, für Handwerkzeuge, wie Hammer und Schraubendreher, Meißel, für Formwerkzeuge, wie Münzstempel, aber auch für Bearbeitungswerkzeuge, wie Fräser und Bohrer. (Mit Material von: Wikipedia) 


Was also werde ich heute machen? Ich möchte euch heute mal zeigen wie eine Nähmaschine funktioniert.






Die Geschichte 


der Nähmaschine


Erfahren Sie, wann die erste Nähmaschine gerattert hat, wo sie ihre Ursprünge hat und wie sie zu unserem liebsten Werkzeug geworden ist.

Die Nähmaschine - Von der Nadel zur Technik
Fast jede Frau kann heutzutage nähen und in nahezu jedem Haushalt steht eine Nähmaschine. Allerdings haben die modernen Geräte kaum mehr Ähnlichkeit mit den handbetriebenen Maschinen. Sie haben eine rasante Entwicklung durchgemacht und ähneln heute eher einem Computer als einem Haushaltsgerät.

Die Geschichte der Kleidung und damit auch der Nadel beginnt mit dem Vorfahren des Homo Sapiens vor über 600.000 Jahren. Man fand Fellstücke, die mit ebenfalls entdeckten Nadeln und Pfriemen aus Knochen bearbeitet wurden. Sie hatten sogar schon ein Öhr, "Fäden" wurden aus Tiersehnen und gedrehten Därmen hergestellt. Später verwendeten die Näherinnen Nadeln aus Gräten oder spitze, mit einem Öhr für den Faden versehenen Knochen oder Hornstäbchen. Erst im 14. Jahrhundert gab es die erste Nadel aus Stahl, die jahrhundertelang das wichtigste Werkzeug eines Schneiders und der Hausfrau war.
Bis 1830 nähte man mit der Hand, der Schneider war ein angesehener Beruf. Mitte des 18. Jahrhunderts kamen schließlich die ersten Ideen für das Nähen mit einer Maschine auf. Die ersten Experimente zur Herstellung einer Naht wurden von dem in England lebenden Deutschen Charles Frederick Wiesenthal 1755 durchgeführt. Seine Idee war, mit einer zweispitzigen Nadel und Öhr in der Mitte, die Bewegung der Hand beim Nähen von einer Maschine ausführen zu lassen.1790 erfand schließlich der Engländer Thomas Saint die erste Nähmaschine für Schuhmacher. Sie war aus Holz, hatte Gabelnadel sowie Vorstecher und war in der Lage, einen Kettenstich zu nähen. Aber auch in Deutschland wurde fleißig an der Entwicklung einer Nähmaschine getüftelt: Balthasar Krems aus dem Rheinland entwickelte die erste Maschine, bei der die Nadel das Öhr in der Spitze hatte. Das letzte seiner Modelle schaffte 300-350 Stiche in der Minute und ist bis heute erhalten. Es steht im Genovevamuseum in Mayen.

Das wichtigste Stichwort in der Nähmaschinen-Historie ist "Couseuse". So hieß die erste, am 17 Juli 1830 patentierte Nähmaschine des Franzosen Bartélemy Thimonnier. Er gründete eine Firma, die zugleich Nähmaschinen produzieren sollte, als auch Uniformen für die französische Militärverwaltung. Das viel verbreitete Gerücht, dass seine Firma einst von wütenden Schneidern gestürmt und alle Maschinen vernichtet wurden, ist in keinen Akten nachweisbar. Der Grund, warum sein Unternehmen scheiterte, war sein Heimweh. Er vermisste seine Familie und Heimat so sehr, dass er noch in der Entwicklungsphase Paris fluchtartig verließ.
In Boston lebte um 1839 ein verarmter Mechaniker, Elias Howe, der mit seinen jungen 20 Jahren Schwierigkeiten hatte seine Frau und die drei Kinder zu ernähren. Eines Tages hörte er seinen Chef zu einer Kundin sagen: "Wer da jemals eine Maschine erfände, die nähen kann, der machte ein Vermögen!" Von dieser Idee inspiriert, beobachtete er die Finger seiner Frau beim Nähen und versuchte zuerst, deren Handbewegungen maschinell umzusetzen. Er tüftelte so lange an dieser Idee, bis er eine Nähmaschine gebaut hatte, die 250 feste Stiche in der Minute nähte. Er ließ seine Maschine in einem Wettbewerb gegen geübte Handnäherinnen antreten, um deren Tauglichkeit zu beweisen. Die Näherinnen schafften damals 50 Stiche pro Minute, seine Maschine 300. Er bot seine Maschine zwei Herstellern an, die jedoch ablehnten. Zum Einen, weil ihnen der Preis von 300 Dollar zu hoch erschien, zum Anderen fürchteten sie sich vor Anfeindungen der Schneidergilde, die durch die Maschine ihr Handwerk in Gefahr sahen.

Frustriert verließ er die USA, um sein Glück in England zu suchen. Ohne Erfolg. Zwei Jahre später kehrte er als armer Mann in die USA zurück. In der Zwischenzeit hatte dort Isaac Merrit Singer geschafft, wovon er so lange geträumt hatte. Singer hatte seine Nähmaschine, die "Singer 1" in nur elf Tagen und mit 40 geborgten Dollar gebaut und sich patentieren lassen. Kaufpreis: 100 Dollar. Howe versuchte das Patent anzufechten, erreichte aber nur einen Teilerfolg. Singer musste seinen Gewinn aus dem Verkauf der Nähmaschine mit ihm teilen und so erhielt Howe bis zu seinem Tod mit 48 Jahren jede Woche 4000 Dollar an Patentgebühren und die Hälfte des Gewinns aus dem Verkauf der Maschinen. Im ersten Produktionsjahr 1858 wurden von Singer schon 3000 Maschinen produziert und verkauft. Da Howe auch die übrigen Patentprozesse gewann, machte ihn seine Erfindung schließlich doch noch zu einem reichen Mann.

Wofür Howe so lange brauchte, schaffte Singer in kürzester Zeit: Er hatte sich 40 Dollar für die Materialkosten geborgt und in 11 Tagen eine voll funktionstüchtige Nähmaschine gebaut, die "Singers Nr. 1".
Außerdem entwickelte der geschäftstüchtige Singer zusammen mit seinem Partner Edward Clark den Ratenkaufplan, den Prototyp für Ratenzahlungskäufe. Dieser ermöglichte es Einzelpersonen mit geringem Einkommen eine Singer-Nähmaschine kaufen. Das Unternehmen setzte seinen Siegeszug kontinuierlich fort: Im Jahr 1863 hatte die "Singer Manufacturing Company" 20 Patente inne und besaß ein Kapitalvermögen in Höhe von 550.000,- Dollar. Jährlich wurden 20.000 Nähmaschinen verkauft.

1893 bauten die Gebrüder Georg und Karl Friedrich Gegauf in der Schweiz die erste Hohlsaum-Maschine, die wenige Jahre später in der Nähmaschinenfabrik eines Sohnes von Karl Friedrich, der Fritz Gegauf AG produziert wurde. Die Firma existiert bis heute, seit 1932 gibt es Haushaltsnähmaschinen, die BERNINA heißen.

Die Produktion von Nähmaschinen war wie viele andere technische Errungenschaften und Firmen einigen Krisen unterworfen. Während der beiden Weltkriege mussten alle Werke, die Nähmaschinen bauten auf kriegsdienliche Geräte umstellen, viele schafften es danach nicht, wieder zurück zu den Nähmaschinen zu kehren. Von den 200 deutschen Firmen, die sich Anfang des 19. Jahrhunderts mit dem Bau von Nähmaschinen beschäftigten, wurden die meisten in den siebziger Jahren geschlossen. Nur noch die von Georg Michael Pfaff gegründete Fabrik baut unter ihrem ursprünglichen Firmennamen Pfaff Industriesysteme und Maschinen AG nach wie vor Haushaltsnähmaschinen und Industriemaschinen.

Heute sind die modernen Haushaltsmaschinen nicht mehr aus schwerem Holz oder gar Metall, sondern meistens aus Plastik. Sie sind leicht, und somit einfach zu transportieren. Außerdem haben die meisten mehrere unterschiedliche Nähprogramme, Stickmöglichkeiten und Vorrichtungen zum Knopfloch annähen. Einige der seht hoch preisigen Exemplare ähneln schon eher einem Computer, sie fädeln automatisch ein und werden über einen Touchscreen bedient.

Text: Marion Homm (via Burda)

Mal sehen, vielleicht werde ich mir heute noch eine neue Maschine zulegen....

Bis bald

Eure Kerstin

Donnerstag, 9. März 2017

Barbie hat Geburtstag und braucht neue Garberobe

Heute hat Barbie Geburtstag. Grund genug für mich heute eine kleine Sammlung von Schnittmustern zusammen zu stellen.
Stolze 58 Jahre wird sie heute!!!
Meine Barbie-Zeit liegt schon viele Jahre in der Vergangenheit....

Kleider:
Schwingendes Kleid
Cocktailkleid


Badekleidung:
Badeanzug

Oberteile:
Tunika
Shirt mit Rollkragen
Ärmellose Bluse


Jacken:
Kurze Jacke
Langer Mantel
Mantel mit Kapuze


Röcke/Hosen:
Schwingender Rock
Jeans Rock
Capri Leggings



Viel Spaß wünsche ich euch mit der kleinen Collektion für Barbie!

Eure Kerstin

Mittwoch, 8. März 2017

Knöpfe






Knöpfe kennt jeder. Es gibt sie in vielfältigen Farben und Formen. 


Knopf ist aber nicht gleich Knopf und es gibt sie schon seit der Antike! Dieser war aber ein reiner Ziergegenstand. Es gab ihn ohne Schlaufe oder Knopfloch. 

Der Knopf, so wie wir ihn heute in etwa kennen, entstand im 13. Jahrhundert in Deutschland. Mit entsprechenden Knopflöchern verbreitete er ich bis ins 14. Jahrhundert äußerst schnell in Europa.
Er ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass sich im Anschluss die Mode mehr zum enganliegenden entwickelte.

Welche Arten von Knöpfen gibt es eigentlich?
Und wofür werden sie hauptsächlich verwendet?

Dies möchte ich heute mal etwas genauer betrachten.
  • Der Lochknopf:   Er ist scheibenförmig und ist mit zwei bzw. vier Löchern versehen. Überwiegend kommt er bei Hemden und Blusen um Einsatz, aber auch bei dickeren Stoffen, wie etwa bei Mänteln und Jacken.  
                                                                                                                       
  • Der Zwirnknopf:  Sie werden mit Baumwoll- oder Leinengarn sternenförmig um einen Metallring an den Stoff flach befestigt. Sie werden überwiegend bei Wäsche verwendet und es gibt sie schon seit dem 18. Jahrhundert.    
                                                                                                          
  • Der Ösenknopf:   Seit dem Hochmittelalter ist der Ösenknopf gebräuchlich. An seiner Unterseite befindet sich eine Öse. Die Oberseite kann scheibenförmig, kuppelförmig, kugelförmig oder flach sein. Es gibt auch Ösenknöpfe, welche bezogen werden. Am bekanntesten sind Uniformknöpfe. 


  • Knebel:  Sie sind eine längliche Sonderform des Knopfes und vermutlich der älteste Vorläufer der heutigen Form. Sie können mit Löchern und Ösen versehen sein und werden meist mit Schlaufen statt mit Knopflöchern kombiniert. Knebel findet man meist an Mäntel und Trachtenmode Verwendung.    
                                                      
  • Der Posamentenknopf:  Posamentenknöpfe werden meist aus Seide oder Kunstseide hergestellt. Sie gleichen Quasten und Kordeln. Ein solcher Knopf kann die Form eines Ösenknopfes annehmen oder auch die einen flächigen Ornaments das en einer Stelle einen Knauf bildet. Das Gegenstück ist symmetrisch und bildet eine Schlaufe.                      
                                                                       

  • Der Drucknopf:  Dies ist ein Verschlussmittel aus zwei kleinen, runden Teilen, von denen eines mit einer Vertiefung, das andere mit einem passenden Kopf versehen ist. Sie werden auf gegenüberliegenden Seiten des Stoffs festgenäht oder -genietet und zum Schließen ineinandergedrückt.        
                                                                
  • Die Durchsteckknöpfe: Kugelknöpfe und Frackknöpfe gibt es hier zu erwähnen. Frackköpfe weden eigentlich nur noch bei echten Frackhemden verwendet. Sie werden ausschließlich nur bei Hemden mit zwei Knopfreihen verwendet und sie werden, wie auch Manschettenköpfe auch, separat zum Hemd gekauft. Kleidungsstücke, wie Kochjacken, haben traditionell ein oder zwei Paare Leisten schlitzförmiger Knopflöcher, die mit Kugelknöpfen aus Kunststoff verschlossen werden.


Ich hoffe, dass euch der Einblick in die Welt der Knöpfe gefallen hat.


Eure Kerstin


Fotos: via Pinterest

Normal ist schon!


Natürlich sind wir ein bisschen verrückt! Anders könnte ich auch gar nicht sein. Ich liebe mein Leben und meine Familie. Denn normal ist schon!

Einige kennen mich ja schon so viele Jahre und wissen, dass ich sehr viel von der Welt gesehen und erlebt habe.
Die Liebe zur Mode und Schneiderei hatte mich zwar schon sehr früh im Alter von 13 Jahren geprägt und daraus ist die Leidenschaft entstanden. 

Mein erstes Kleidungstück war ein knallroter Overall, den ich aus zwei roten, groben Betttüchern genäht habe. Toll sah er aus, ABER er kratzte wie verrückt! Zum Leidwesen meiner Mutter knitterte er auch ganz fürchterlich und sie bügelte dieses Teil gefühlte hunderttausend Male. 
Ja, eine tolle und liebe Mutter hatte ich! Sie hatte ganze Überzeugungsarbeit geleistet und überredete meinen Papa, dass es besser sei mir eine kleine Nähmaschine zum Geburtstag zu schenken. Dies war sicher auch nicht ganz so einfach, denn in der DDR gab es damals nicht einfach so Alles! Aber ich bekam sie und der Grundstein war endgültig gelegt.
Von da an gab es kein Halten mehr! 
Meine kleine rote Nähmaschine begleitete mich sehr lange Zeit. Als ich meine Ausbildung in der Apotheke machte kaufte ich mir eine Neue von meinem kleinen Lehrgehalt. 
Später, als ich auf Ibiza  lebte, hatte ich zwar leider nicht die Zeit um zu nähen, aber der flippige Style der Balearen gefiel mir und ich zeichnete viele Modelle in ein blaues Skizzenbuch. Die Inspiration sprudelte....

Heute sind diese Zeichnungen oft die Grundlage für meine Werke. Einige von euch wissen auch, dass ich in NRW Tanzgruppen benäht habe. Und nun habe ich vor zwei Wochen gelesen, dass eine davon den ersten Platz belegt hatte und das in den Kostümen, welche von mir gefertigt wurden!!!!
Es sind die Kirchhovener Mädels und ich möchte euch dies nicht vorenthalten. Ich durfte im November 2015 ihr Programm live sehen und ich war zu der Zeit schon so richtig begeistert!!!


Dienstag, 7. März 2017

Tag der gesunden Ernährung

Da heute der Tag der gesunden Ernährung ist, habe ich mir gedacht, pädagogisch wertvoll sind Fingerpuppen.
Warum also sollte man nicht welche nähen können?




Ich habe im Blog von Bernina eine niedliche Anleitung gefunden. Mit etwas Fantasie und Geschick kann man auch leicht Obst und Gemüse fertigen. Hier ist der passende Link dazu:



Vielleicht macht ihr ein Foto und zeigt eure Werke auf meine Facebookseite, ich würde mich sehr freuen.